Das zweite LebenDas zweite Leben

Titel: Das zweite Leben.

Thema: Finnmark und Kirkenes (N) 67 Jahre nach der Befreiung durch die Russen.

Titel: Das Zweite Leben.

Thema: Finmark und Kirkenes 67 Jahre nach der Befreiung durch die Russen.

Ode an: Die Finnmark und seine Bevölkerung, die unter dem 2. Weltkrieg so gelitten hat.

Mit Dank an: Bildhauer Jaak Hillen, Lille (B), der mir seinen „Pfahl“ zur Verfügung gestellt hat. Roland Masslich, Cuxhaven und Johan B. Siira Kirkenes/Tromsø (N), die mich so wesentlich unterstützt haben.

Technik: Deformierung der verkohlten Eichenholzpfahlskulptur, bemalt mit Acrylfarbe und einer Basis aus norwegischem Labradorit. Die Metallteile stammen aus dem 2. Weltkrieg von Mestersand (Kjelmøya) (N) und der Torfinsel (Mestersand) (N). Einige wurden von der Sturmbockstellung bei Ivalo (FIN) aufgesammelt. Die Metall- Lochschiene stammt von Jaak Hillen, der sie in einem Steinbruch in Norwegen gefunden hat.

  • Originalgröße: Höhe 2,65 m.
  • Entstanden: 2011.

Inspiration: Auszug aus meinem Tagebuch zur Norwegenreise 2009.

Norwegen, das Land der Zwerge, Kobolde, Elfen, und Hobbits das Land, das Tolkin beschreibt. Die Landschaft ist unbeschreiblich, grandios. Mich begleiten die Farben Blau für Himmel und Wasser, Grün für die Tannen und Birken (Buchen und andere Baumarten gibt es nicht mehr), Violett für die Blumen (bei uns heißt das Unkraut), Weiß für die wenigen Schleierwolken und die Schneeflecken auf den Bergen oder das Eis auf den Berggipfeln, dann gibt es noch die Farbe Schwarz, die steht für die Tunnel und mit Weiß vermischt ergibt das die Felsen und die Straße. Die Farbtupfer geben die in rostbraun, gelb und oker angestrichenen Häuser an, die letzten Farben sind die Brauntöne der naturbelassenen Holzhäuser, der Baumstämme und der Felsen. Ach ja, es gab ja noch die gelbe Sonne, aber die habe ich ja kaum gesehen, da ich im Auto saß, eigentlich war sie auch nicht gelb sondern eher weiß und grell. Einfach malerisch.

Mit Dank an: Bildhauer Jaak Hillen aus Lille (B) der mir seinen „Pfahl“ zur Verfügung gestellt hat und an Roland Maaslich (D) und Johan B Siira (N) die mich so wesentlich unterstützt haben.

Technik: Deformierung der verkohlten Eichenholzpfahlskulptur, bemalt mit Acrylfarbe und einer Basis aus norwegischem Labradorit.

Verantwortung: Die Metalteile stammen aus dem 2. Weltkrieg von Mestersand (Kjelmøya) und der Torfinsel. Einige wurden von der Sturmbockstellung bei Ivalo aufgesammelt. Die Metall-Lochschiene stammt von Jaak Hillen der sie in einem Steinbruch in Norwegen gefunden hat. Sie ist ein Symbol für das Leid der Strafkompanie auf Mestersand und der russischen Gefangenen in der Finmark.

Die Pfeile und die rote Farbe verweisen nach den Verwundungen die die Finmark erlitten hat. Die verkohlte Seite des Totempfahles symbolisiert die Taktik der verbrannten Erde. Die Bohrlöcher stehen für die vielen norwegischen Tunnel die Gefangenen gegraben haben, in denen sowohl die Bevölkerung als auch die Partisanen sich verstecken konnten, und für die vielen dunklen Löcher auf dem Weg nach Kirkenes. Die Dübel verweisen nach den „Kusselbäumen“ (Krüppelbirken und Kriechzeug) im hohen Norden.

Die Farben stehen für das heutige Norwegen: Schön, überwältigend, abwechslungsreich, bedrohend und lieblich zugleich. Die Farben eines stolzen, offenen, freiheitsliebenden, toleranten und starken Volkes.

  • Originalgröße: Höhe 2,65 m.
  • Entstanden: 2011.

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